Es regnet.

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Alles andere ist unerträglich.

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4 Gedanken zu “Es regnet.

  1. From Dusk till Dawn
    Oder doch “ Brüder, zur Sonne, zur Freiheit…?“
    In den Endtagen der (weißen) Menschheit fordert der Archangel Martin eine “ verbindliche“ Quote für E-Mobile. Verbindlich ist zwar was anderes, aber so hat er es ausgedrückt.
    Un dann kommt der Archangel Michael und gibt den Weißen den Todesstoß. Ist natürlich Quatsch, der bohrt ja schon eine Weile.
    Da zeitgleich gerade eine Loblied auf 200 Jahre Draisine abgespult wird, bieten sich Analogien an:
    -E-Autos retten Eisbären
    Die Verringerung von Abgasen und auch CO2- am Tatort- erfreut die Eisbären. Bei der SPD sollen schon welche nach Zeitwohnsitzen in Brüssel und Berlin angefragt haben. Weil es ja in Grönland auf Dauer zu wenig Steckdosen geben wird.
    -E-Autos machen Städte lebenswert
    Die drastische Verringerung des Individualverkehrs macht jede Menge Parkflächen frei, die dann für Obst- und Gemüseanbau genutzt werden können. Rumänen und Bulgaren finden dann ausreichende Beschäftigung.
    -E-Autos entlasten die Krankenkassen
    Verkehrsunfälle werden drastisch reduziert, die Arbeit in der freien Luft am Straßenrand verhindert Herz- und Kreislaufprobleme. Nur, wie das mit der steigenden Zahl von Rumänen und Bulgaren korreliert, ist ungewiss.
    -E-Automobilisten tun was für andere Autofahrer
    Tatsächlich haben dann die Unbelehrbaren freie Fahrt und freie Parkplatzwahl. Oder waren es die Unberührbaren oder die Unsichtbaren ?
    -E-Automobilisten haben mehr Abenteuer
    Reicht sie oder reicht sie nicht, die Akkuladung? Und manchmal kann am Straßenrand zu stranden ganz schön aufregend sein. Oder die Tage zu zählen, bis der nächste Akku-Wechsel ansteht.
    -E-Automobilisten stärken den lokalen Handel
    Der Grünkohlanbau vor Ort ersetzt die europaweiten Transporte , verringert die Lagerhaltung und die Zwischenhändler. Aber Handel kann ja auch Verkauf von Balkan-Speisen oder ägyptischen Sprossen sein. Wie das jetzt wieder funktioniert, ist noch ungeklärt. Kommen Döner bald aus der Steckdose?
    -E-Automobilisten kümmern sich um den Nachwuchs
    Aber nur, wenn sie paarweise am Straßenrand stranden und die Mobile Liegesitze haben.
    Hat schon mal jemand ein modernes Auto mit Liegesitzen gesehen? Kein Wunder, dass es nix zu kümmern gibt.
    Es gibt noch unendlich viel mehr Argumente für E-Mobilität. Das wäre mal was , um lange Winterabende zu vertreiben. Nur, wie kriegt der Martin die 20 Millionen Flüchtlinge der nächsten Jahre in die E-Autos ? Kriegt jeder, der SPD wählt, so ein Spaßmobil? Und wer baut den Grünkohl an ?

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  2. Tontaubenschießen für Fortgeschrittene

    „Die DVR Korea hat ihren eigen Verlautbarungen zufolge, obwohl sie über entsprechende Sprengköpfe verfügt, nicht vor, auf die Raketen konventionelle oder gar nukleare Sprengköpfe zu montieren, sondern möchte den Imperialisten einfach nur eine Demonstration ihrer militärischen Fähigkeiten bieten. Anders ausgedrückt: die DVR Korea bietet den USA einen sportlichen Wettkampf an, wo die DVR Korea ein paar harmlose Tontauben in die Luft schießt und die imperialistischen USA und ihre Lakaien dann ihre Kunstfertigkeiten im Abschuss solcher Tontauben beweisen können.

    Die US-Lakaien in Japan haben erklärt, die sportliche Herausforderung anzunehmen und vier amerikanische Patriot PAC-3 Batterien gegen die Tontauben der DVR Korea in Stellung bringen zu wollen. Die klitzekleine Unstimmigkeit, dass die Raketen der DVR in einer Höhe von zwei bis drei Tausend Kilometern über Japan hinwegfliegen sollen, die PAC-3 jedoch nur 15 Kilometer hoch kommen, hat Japan damit erklärt, dass falls die koreanischen Tontauben über Japan abstürzen, Japan dann wenigstens noch mal draufschießen könnte, um mehr und weiter verbreitete Trümmer zu erzeugen.

    Bezüglich der militärischen Lage erklärt NBC New York, dass es keine einfache Entscheidung sei, ob die USA versuchen sollen, die Tontauben der DVR Korea abzuschießen. Es wäre zwar prima, wenn die USA die Raketen der DVR abschießen würde, aber es gebe auch das Risiko, dass das nicht gelinge, wird da weiter ausgeführt. Und dann wären die lukrativen Exportgeschäfte mit Raketenabwehrsystemen an „Verbündete“ in der Region in Gefahr, heißt es da weiter.

    Natürlich haben die USA mit Raketen wie der Standard Missile 3 Raketen, die höher fliegen können, als die nutzlosen Patriot PAC 3, die sie Japan verkauft haben. Aber das Abschießen von Raketen damit befindet sich noch in einem experimentellen Stadium und Experten gehen davon aus, dass die Trefferquoten dabei kaum über 50% liegen. Hinzu kommt, dass allen verfügbaren Informationen zufolge, auch die modernsten Rakatenabwehrsysteme der USA nicht in der Lage sind, Salven aus mehreren Raketen abzufangen. „Wir retten die meisten Städte wie Seoul und New York, verlieren aber ein paar wie Tokyo, das wäre eine Zweidrittelquote, ist doch nicht schlecht,“ ätzt etwa Jeffrey Lewis bei Foreign Policy, während er dazu erklärt, dass es für die USA keine militärische Option im Umgang mit der DVR Korea mehr gibt.

    Da Südkorea, Japan und praktisch alle anderen Staaten des Westpazifiks ohnehin engere Wirtschaftsbeziehungen zu China als zu den USA haben, bedeutet eine amerikanische Impotenz beim Tontaubenschießen vor Guam zunächst einmal kaum weniger als dass es keinen Grund mehr für die ostaasiatischen Neokolonien der USA gibt, bei den USA Schutz zu suchen. Und da die DVR Korea nicht Mitglied des Atomwaffensperrvertrages ist, bedeutet eine Impotenz der USA beim Tontaubenschießen vor Guam strategisch auch, dass die DVR Korea Atomwaffen und entsprechendes Know How weiterverbreiten kann, wie es der DVR Korea gefällt.

    Die DVR Korea könnte die Technik beispielsweise weitergeben an alte Freunde wie Syrien oder an zahlungskräftige Kunden wie Katar. Sobald die USA zugeben müssen, dass sie keine militärische Option mehr haben, steht Korea die Welt offen. Da den USA das nicht passt, ist also zu erwarten, dass sie dem sportlichen Wettbewerb des Tontaubenschießens für Fortgeschrittene nahe Guam mit allen nur erdenklichen Manövern auszuweichen versuchen werden. Das Problem für die USA dabei ist, dass sie trotz allem Getöse aussehen werden wie ein Hochspringer, der unter der Latte hindurchläuft“

    https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2017/08/12/tontaubenschiessen-fuer-fortgeschrittene/#comments

    Über solch einen Pickel am Hintern kann ich mich richtig freuen …

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